Unterstützen wir morgen die Geflüchteten!

Aktive von „Welcome Frankfurt“ waren heute bei den protestierenden Geflüchteten in der Sportfabrik in Fechenheim. Auf unserer Facebook-Seite haben wir die Berichte veröffentlicht (fb: Welcome Frankfurt).

Die Geflüchteten hatten sich bei einer Versammlung geeinigt, dass sie gegen ihre Verlegung in die Massenunterkunft „Neckermann“ (im Gewerbegebiet Fechenheim) einen Hungerstreik beginnen möchten. Sie glauben, dass ihre Verfahren von der Registrierung bis zu ihren Interviews noch viel länger dauern wird und dass es in einer Unterkunft, wo um die 2000 Menschen sein werden, viel schwieriger sein wird, die individuellen Anliegen vorzubringen, sei es wegen Krankheiten, Kinder oder andere alltägliche Anliegen.

Der Umzug soll nun morgen vormittag stattfinden. Wir wollen die Geflüchteten dabei begleiten und unterstützen. Wer sich anschließen möchte, soll bitte so gegen 9 Uhr bei der Unterkunft in der Wächtersbacher Straße 80 sein.

 

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Protest der Geflüchteten in Fechenheim

Heute Mittag waren wir von Welcome Frankfurt vor der Unterkunft in Fechenheim, um uns über die Situation zu informieren. Hört euch das Interview an (farsi-deutsch) und bleibt auf dem Laufenden. Morgen wird es voraussichtlich zur Verlegung ins Neckermanngebäude kommen. Wir haben vor da zu sein und die Geflüchteten zu unterstützen. Wer kann, soll sich bitte anschließen. Teilt diese Informationen.

https://www.facebook.com/1506421172995617/videos/vb.1506421172995617/1506516299652771/?type=2&theater

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Achtung: Geflüchtete in Hungerstreik in Fechenheim

Gestern erreichte uns die Nachricht, dass die geflüchteten Menschen, die in der Fechenheimer Fabriksporthalle untergebracht sind, einen Hungerstreik begonnen haben. Zum Glück war die FNP (Frankfurter Neue Presse) auch schnell und berichtete (http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Hungerstreik-Fluechtlinge-wollen-nicht-umziehen;art675,1808047).

Der Grund für den Hungerstreik ist, dass die Geflüchteten nicht in das Neckermann-Gebäude umziehen möchten. In den letzten Tagen wurde bekannt, dass mehrere Turnhallen geschlossen werden sollen. Es war absehbar, dass ein Umzug in das Neckermann-Gebäude ansteht. Es gibt Hinweise darauf, dass die Geflüchteten um die Zustände in der Unterkunft „Neckermann“ wissen. Wir bleiben dran. Eine Bitte an alle Unterstützerinnen und Unterstützer: haltet euch auf dem Laufenden, achtet auf die neuesten Infos. 

Siehe auch unsere neue fb-Seite von der aus wir berichten werden:

https://www.facebook.com/Welcome-Frankfurt-1506421172995617/

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Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Am 10.12.15 demonstrierten rund 70 Geflüchtete aus Afghanistan und HelferInnen von Welcome Frankfurt gegen die geplanten Abschiebungen nach Afghanistan. Es sprachen mehrere Geflüchtete sowie Bernd Mesovic von Pro Asyl.
Hier der Aufruf
Es gibt mehrere Videos der Demonstration und der Redebeiträge, die auf dem Youtube-Kanal von Welcome Frankfurt zu finden sind.
Hier schon einmal ein kleiner Zusammenschnitt der Demonstration:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=kdfPXBvpgY4
und hier mit einem Redebeitrag auf deutsch:
https://www.youtube.com/watch?v=TZ9llwJ-s4Y
und hier mit dem Redebeitrag von Bernd Mesovic (Pro Asyl):
https://www.youtube.com/watch?v=i3l3udM91vE
und hier mit einem Redebeitrag auf Dari/Farsi:
https://www.youtube.com/watch?v=W336txh0D9o

Weitere folgen…

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فراخوان به تظاهرات علیه تصمیم وزیر داخله در مورد بازگرداندن به افغانستان

پنج شنبه دهم دسامبر ساعت سه بعداز ظهر هاوپت بانهوف فرانكفورت

هفته گذشته وزیر داخله المان در تصمیمی بازگرداندن به افغانستان را اصولا امكان پذیر دانست. 

شرط الزامی بازگرداندن به افغانستان توافق و هماهنگی قبلی با دولت افغانستان است..

پرو ازول ( سازمان حمایت از پناهجویان) در مورد این تصمیم گفت كه این یك بی مسئولیتی است.

  در صورتی كه به تازگی دریك گزارش محرمانه وزیر خارجه به دولت فدرال گفته است (در یكی از روزنامه های معتبر المان به نام فرانكفورتا الگمیانه در تاریخ بیست و ششم نوامبر)  كه دولت افغانستان ضعیف است و در خیلی از مناطق هم قدرتی ندارد..

وزیر جنگ ، خانم فان درلاین امروز درطی سفرش به افغانستان گفت كه ارتش افغانستان در وضعیتی نیست كه بتواند از افغانستان محافظت كند. به همین دلیل باید سربازان المانی بیشتری به افغانستان فرستاده شوند. این یك بازی

دوگانه است . و نه ربطی به حفاظت از جان مردم دارد و نه به حقوق بشر.

انسانهایی كه از افغانستان فرار كرده اند خطرات زیادی را به جان خریده اند تا به اینجا رسیده اند. حقیقت غم انگیز این است كه انها حاضر شدند جان خود را در این راه  از دست بدهند.

برای خیلی از انها مرگ پایان این فرارشان بوده یا خواهد بود.

این یك بی احترامی از طرف اقای غنی بود كه   مردم افغانستان را ساده لوح دانسته و گفته كه انها گمان بردند كه خیابانهای اروپا با طلا سنگفرش شده است و او همینطور اضافه كرد كه اینجا پناهجویان در هر صورت ظرفشور میشوند.

ما دیروز با پناهجویان از افغانستان در مورد این وضعیت جدید و تصمیم وزیر داخله المان و سخنان اقای غنی به بحث و گفتگو نشستیم و تصمیم گرفتیم كه روز پنجشنبه دهم دسامبر را مختص به این مسئله قرار دهیم و در اعتراض به این تصمیم به خیابان برویم.

پناجویان مایلند كه یكی از شعارهای این روزمان این باشد:’’ ظرفشویی ننگ نیست، ولی زندگی انسانها را نابود كردن یك جنایت است’’.

وهمینطور یكی از خواسته های  انها: برای ثابت كردن امنیت افغانستان باید اشرف غنی و عبدالله  فرزندان خود را از خارج به افغانستان بازگرداندند .

ما میخواهیم همه با همدر اعتراض به خیابان برویم و از همه شما می خواهیم كه با  ما  همبستگی نشان دهید.

نقض قوانین پناهندگی، نقض حقوق انسانی همه ماست.

ما خواهان حفظ حقوق پناهجویی برای همه پناهجویان از افعانستان هستم.

حق پناهندگی ، جزو حقوق انسانیست.

به سخت گیریهای دائمی در حقوق پناهندگی پایان دهید!             

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برگه راهنما برای متقاضیان پناهندگی در المان

PDF

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Demonstration gegen Abschiebe-Pläne der Regierung nach Afghanistan

Aufruf zur Demonstration gegen die Entscheidungen der Innenministerkonferenz bezüglich Abschiebungen nach Afghanistan

Donnerstag, 10.Dezember 2015
15 Uhr, Frankfurt Hauptbahnhof

Die Innenministerkonferenz hat letzte Woche entschieden, dass Rückführungen nach Afghanistan grundsätzlich möglich sein sollen. Die Voraussetzung für solche Abschiebungen sollen verbindliche Absprachen mit der Regierung in Afghanistan sein. Pro Asyl nannte diese Entscheidung „verantwortungslos“. Erst vor Kurzem wurde über vertrauliche Mitteilungen des Außenministeriums an die Bundesregierung berichtet (FAZ vom 26.11.2015), wo es heißt dass die Regierung in Afghanistan schwach und in vielen Regionen machtlos sei. Kriegsministerin Ursula von der Leyen hat heute bei ihrem Besuch in Afghanistan gesagt, dass die afghanische Armee nicht in der Lage sei die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Deshalb sollen wieder mehr Bundeswehrsoldaten dorthin geschickt werden. Das ist ein doppeltes Spiel. Dabei geht es weder um Menschenleben, noch um Menschenrechte.

Die Menschen, die aus Afghanistan geflüchtet sind haben viele Gefahren auf sich genommen, um hierher zu kommen. Die traurige Wahrheit ist, dass viele von ihnen dafür bereit waren ihr Leben zu geben. Für viele von ihnen endete und endet noch ihre Flucht mit dem Tod. Es ist eine schiere Respektlosigkeit von Herrn Ghani zu behaupten, dass die Menschen aus Afghanistan hierherkommen würden, weil sie den naiven Glauben hätten, dass hier die Straßen mit Gold gepflastert wären. Er fügte noch hinzu, dass die Geflüchteten meistens dann doch nur Tellerwäscher werden.

Wir haben gestern mit den Geflüchteten aus Afghanistan zusammen die derzeitige Situation besprochen und uns entschlossen am Donnerstag explizit gegen diese Entscheidungen der Innenminister zu demonstrieren. Einer der Slogans, die die Geflüchteten formulierten lautet:

„Tellerwaschen ist keine Schande, aber Menschenleben zu zerstören ist ein Verbrechen!“ und sie fordern „Aschraf Ghani und Abdullah sollen zum Beweis für die Sicherheit Afghanistans zuerst ihre eigenen Kinder aus dem Ausland zurückholen.“

Wir wollen gemeinsam auf die Straße gehen und fordern eure Solidarität ein. Angriffe auf das Asylrecht sind Angriffe auf unsere Menschenrechte.

Wir fordern sofortigen Flüchtlingsschutz für alle Geflüchteten aus Afghanistan

Asylrecht ist ein Menschenrecht

Schluss mit der stetigen Verschärfung der Asylgesetze

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Geflüchteter aus Afghanistan immer noch in Abschiebehaft

Ein junger geflüchteter Mann aus Afghanistan, sitzt immer noch am Frankfurter Flughafen in Abschiebehaft. Sein Asylantrag wurde trotz nachweisbarer Fluchtgründe und vorhandener entsprechender Dokumente in einem Flugenhafenschnellverfahren abgelehnt, teilte sein Anwalt Reiner Thiele mit. Auch die Klage gegen die Ablehnung wurde abgeschmettert. Laut Aussagen des Rechtsanwalts der Frankfurter Rundschau gegenüber, befürchtet er, dass das kein Einzelfall bleibe. Offensichtlich würden hier Behörden schon das umsetzen, wovon de Maizière schon seit Tagen spricht. Bleibt abzuwarten, wie sich die von den Innenministern auf der IMK letzte Woche gefällte Entscheidung, dass Abschiebungen nach Afghanistan möglich seien, auf die Situation der Geflüchteten auswirken wird.

Wir fordern den sofortigen Abschiebestopp für den derzeit am Frankfurter Flughafen in Abschiebehaft sitzenden jungen Mann!

 

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Information on asylum procedure

here as pdf

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+++ Innenminister: Es wird nach Afghanistan abgeschoben! +++

Die Innenministerkonferenz hat beschlossen, dass nach Afghanistan abgeschoben werden kann, es gebe dort sichere Gebiete. Eine Entscheidung mit massiven Folgen für zehntausende Menschen.
Wir werden gemeinsam überlegen, wie wir damit umgehen.
Hier zwei Links zu der IMK-Entscheidung:
https://www.jungewelt.de/2015/12-05/008.php
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/innenministerkonferenz-in-koblenz-wieder-einzelfallpruefung-fuer-syrer/-/id=1682/did=16575880/nid=1682/gp8g5v/

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